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Hobby Fotografie

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+ Fototipps, Fototricks +
Ist die analoge Fotografie besser als die digitale?
Ist ein Chip besser als ein Film?
In der
Amateurfotografie wurde man mit argwöhnischen Augen betrachtet wenn man
Ende der 90er Jahre ein mit Photoshop bearbeitetes Bild präsentierte.
Viele Stimmen wurden laut, wenn ein solches Foto bei einem Fotowettbewerb
gewann. Das hat doch mit Fotografie nichts zu tun. Ein Foto mit ein paar
Mausklicks verbessern und schon holt man sich die Wettbewerbspreise! Diese
Meinung war und ist erstaunlicher Weise immer noch, wenn auch immer
geringer werdend, noch vorhanden!
Wer schon einmal selbst mit Photoshop versucht hat ein Foto digital zu
bearbeiten, weiß das dies gar nicht so einfach zu erstellen ist. Am Anfang
benötigt man dafür durchaus ein paar Stunden. Bei häufiger Wiederholung
gelangt man aber auch da zu einer Übung und die Bearbeitungszeiten werden
kürzer. Einfach ist es aber selten und meist mit einem höherem Zeitaufwand
verbunden. Auf der anderen Seite kann man mit der digitalen
Bildbearbeitung seine kreativen Ideen gezielt und organisiert in die Tat
umsetzen. Was früher abwedeln, belichten, Schablonen, Tonwertnegative und
viele andere Dunkelkammertricks waren, ist heute die Bildbearbeitung mit
Adobe Photoshop oder ähnlichen Programmen.
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Mit
diesem Foto gewann ich bei einem Kodak-Fotowettbewerb einen der drei
Hauptpreise eine Leica M7. Bei der Preisverleihung auf der Photokina
in Köln, wurden die Fotos auf eine Großleinwand projiziert und dann
die Gewinner auf die Bühne gerufen. Erstaunlich fand ich die
zynische Bemerkung eines anderen Gewinners, das sein Foto ein echtes
unmanipuliertes sei! Noch erstaunter war ich aber damals über den doch
recht stürmischen Applaus des überwiegend im Rentenalter
befindlichen Publikums. Im stillen dachte ich mir, war die Jury da
offenbar anderer Meinung, also kann mein Bild (das aus 2 echten
Fotos entstand :)) doch nicht so schlecht sein? Zahlreiche
Auszeichnungen auf der ganzen Welt haben dann bestätigt das ein
gutes Foto nicht durch seine Entstehung gefällt, sondern durch sein
Endergebnis! |
Aber
eigentlich geht es hier um die klassische analoge und die junge digitale
Fotografie. Die ersten digitalen Kameras kamen kaum an die Qualität eines
Kleinbildfilmes heran. Inzwischen ist dies anders. Sucherkameras in der
oberen Klasse mit hohen Auflösungen von 6-8 Mio Pixel, als auch
Spiegelreflexkameras mit 6-12 Mio Pixel haben die Qualität eines 100 ASA
Filmes erreicht, ja teilweise sogar überschritten!
Die digitale Fotografie hat sehr viele Vorteile!
Viele Fotos gehen auf ein Speichermedium. Man sieht bei den meisten
Kameras das Ergebnis gleich im Display. Bei besseren Modellen kann die
Belichtung über ein Tonwertdiagramm sehr gut eingeschätzt werden und im
Zweifelsfall mit einer Korrektur wiederholt werden. Bei hochwertigen
Kameras die im RAW-Dateiformat speichern, können Belichtungs- Farb- und
Schärfekorrekturen über einen RAW-Konverter am PC verlustfrei bearbeitet
werden. Was früher die Filmentwicklung war, ist heute der RAW-Konverter.
Der Vorteil ist auch hier wieder, das man das Endergebnis bei der
Bearbeitung zeitgleich sieht und erst dann abspeichert wenn es den
Wunschvorstellungen entspricht. Die meisten Digitalkameras haben einen
Aufnahmechip mit einer kürzereren Aufnahmediagonalen als ein Kleinbildfilm. Der
Vorteil ist bei manchen Motiven eine Art Tele-Effekt. Bei der Nikon D70
ergibt sich ein Faktor x1,5. Ein 400 mm Telebojektiv hat einen
Bildausschnitt wie ein 600 mm Objektiv! Allerdings sind dies leider keine
optischen 600 mm. Die Tiefenschärfe ist durch die geringere Bilddiagonale
größer und es wird schwieriger ein Motiv richtig freizustellen (=
unscharfer Hintergrund, so das dieser nicht vom Hauptmotiv ablenkt). Für
Sport- und Tiermotive spart man sich so aber die wesentlich teureren
Superteleobjektive wie 2,8/400, 4/600.
Mit der digitalen Fotografie spart man sich Film- und Entwicklungskosten.
Die analoge Fotografie hat auch Vorteile!
Der Vorteil des Tele-Effektes bei den meisten Digitalkameras ist bei
der Verwendung von Weitwinkelobjektiven ein klarer Nachteil. Hier hat die
Kleinbildkamera mit einem Kleinbildfilm klare Vorteile (Ausnahme sind
wenige sehr teure digitale Kameras mit sogenannten Vollchip = 24x36 mm). Hier gibt es
eine größere Auswahl vom Fisheye-Objektiv, Superweitwinkel bis zum
Standardweitwinkel mit meist guter bis sehr guter optischer Qualität!
Ein Filmnegativ läßt sich aus heutiger Sicht wesentlich länger archivieren
als eine digitale Datei. Bei Schwarzweißnegativen sind locker über 100
Jahre möglich! Bei Farbnegativen und Positiven sind mehrere Jahrzehnte
normal. Wie lange halten wohl digitale Dateien?
Großformatfotografie? Wer schon einmal ein 4x5" oder gar 8x10" Dia auf dem
Leuchtpult gesehen hat, wird wissen was ich meine. An die Brillanz und den
Tonwertumfang und die knackige Schärfe kommt kein Bildmedium heran! Nur
schade das durch die digitale Revolution eine allgemeine Brillanz- und
Schärfereduzierung den meisten Menschen gar nicht mehr auffällt, da dies
auf fast allen Fotos zu sehen ist und damit als normal angesehen wird :(
Aus Nostalgiegründen oder back to the roots, macht es immer wieder mal
Spaß analog zu fotografieren. Sehr gerne gehe ich auch mal wieder mit
meiner altertümlichen Leica R7 auf die Fotopirsch. Die optische Qualität
der M-Objektive ist immer noch unerreicht im Kleinbildformat! Und man
besinnt sich dabei wieder auf eine Art der bewußten Fotografie. Man setzt
Blende und Verschlußzeit vor der Aufnahme bewußter ein und überläßt dies
nicht nur blind der Automatik. Auch die manuelle exakte Scharfeinstellung
am Metallrad führt zu nostalgischen Erlebnissen. Dabei tritt
komischerweise das Ergebnis meist in den Hintergrund. Der streßige
Arbeitsalltag ist durch die konzentrierte Fotografie ebenfalls vergessen
und weg. Einfach nur meditativ und entspannend?
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Aufgenommen mit der digitalen Nikon D70. |
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Aufgenommen mit der analogen Nikon F100. Welches Foto ist nun
besser? Ich denke beide sind gut und beweisen, das es nicht auf
digital oder analog ankommt, sondern das man das Foto macht und nicht
womit! |
Fazit:
Beide Arten der Fotografie haben Ihre Berechtigung. Die digitale
Fotografie hat bereits die analoge überholt und wird diesen Vorsprung
weiter ausbauen, da die Vor- die Nachteile überwiegen und die Technik
rasend schnell verbessert wird. Die analoge
Fotografie wird deswegen aber nicht oder nicht gleich aussterben, da es
immer einige Enthusiasten geben wird die gerne auf die gute alte Art
fotografieren wollen. Wie bei vielem Altem könnte ich mir auch in
der Fotografie, so etwas wie eine Retrowelle in naher oder ferner Zukunft
vorstellen.
Übersicht Fototipps -
Konzentrieren Sie sich auf das Hauptmotiv -
näher heran an Ihr Motiv -
aufsteigende
Bilddiagonale -
Aufhellung
mit einem Blitz -
Libellen zu fotografieren -
Fotoclub - dynamische Sportfotos
-
Serie oder Sequenz -
Wettbewerbsfotos
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Bessere Fotos durch Bildbesprechungen
-
Infrarotfotografie
Entstehung und Entwicklung der Infrarotfotografie mit
welcher Kamera (analog + digital) mit
welchem Objektiv mit
was für einen Filter mit welchem
Film
Filmentwicklung Stativ
Infrarotaufnahmen mit der Nikon D70
Weißabgleich
Filmempfindlichkeit
Belichtungszeit und Blende
Bildbearbeitung
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Welche Kamera ist die Beste? - Ist die analoge Fotografie besser als die Digitale? -
Welches Dateiformat ist am besten? JPEG, TIFF oder RAW? -
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