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Filme für die Infrarotfotografie

 

Für die analoge Fotografie benötigt man einen Film der für die infraroten Strahlen sensibilisiert ist. Diese Auflistung erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Sie soll lediglich die gängigsten Filme aufzeigen, die über den Fachhandel zu bekommen sind. Bei den meisten Händlern sind diese nicht vorrätig und müßen bestellt werden. Es ist also mit Lieferzeiten zu rechnen.
Ein Infrarotfilm sollte je nach Höhe der Sensibilisierung bei absoluter Dunkelheit in die Kamera eingelegt werden, da er sonst bereits belichtet bzw. teilbelichtet werden kann! Also vorher mit einem alten abgelaufenen Film üben, damit jeder Handgriff beim Film einlegen sitzt! Für Unterwegs ist ein Wechselsack zum Filmwechsel empfehlenswert (beim Kodak HIE ein Muß). In diesem kann der Film auch im Außeneinsatz gewechselt werden.
Achtung bei Uhren mit fluoreszierenden Ziffernblatt oder Zeiger! Diese können den Film belichten!

 

Ilford SFX 200
Dies ist eigentlich kein Infrarotfilm. Er hat lediglich eine erweiterte Rotempfindlichkeit (740 nm). Der IR-Effekt ist aber noch nicht mit dem hohem Kontrast wie bei echten IR-Filmen. Für gewünschte Mischeffekte aber ein interessanter Film, den es für Kleinbild und Mittelformat gibt. Mit 200 ISO kann man mit diesem Film auch oft noch ohne Stativ arbeiten! Wood-Effekt ab RG 715. Film muß nicht im Dunkeln eingelegt werden, da kein echter IR-Film.

Maco IR 820c (Aura)
Ein Infrarotfilm der bis 820 nm sensibilisiert ist. Den Film gibt es in zwei Varianten. Einmal mit Lichthofschutzschicht für optimale Schärfe und daneben die Variante mit der Zusatzbezeichnung Aura, welche ohne Lichthofschutzschicht ist, was zu Überstrahlungen (Aura oder Halo) führen kann. Beide Filme können mit entsprechender Entwicklung auch zum Dia verarbeitet werden. Die Filme werden im Kleinbild, Mittelformat und Großformat (4x5" und 8x10") hergestellt. Wood-Effekt ab RG 665. Film muß im Dunkeln (Wechselsack) eingelegt und entnommen werden.

Konica IR 750
Dieser Film ist bis 750 nm im Infrarotbereich sensibilisiert. Bereits mit einem Rotfilter kann man mit diesem Film einen eindrucksvollen IR-Effekt erzielen. Dabei liegt die Nennempfindlichkeit bei 200 ISO. Bei stärkeren IR-Filtern reduziert sich die Lichtempfindlichkeit spürbar und ist ein Stativeinsatz erforderlich. Schon in den 90er Jahren gab es das bis heute unausrottbare Gerücht, der Film wird nicht mehr hergestellt! Dies ist falsch! Er wird allerdings nur einmal im Jahr hergestellt! Wer sich also nicht frühzeitig im Fachhandel versorgt (am besten ausreichend vorbestellen), schaut für Monate in die Röhre. Wood-Effekt ab Rot 25 oder 29. Er wird als 24er Kleinbildfilm und im 120er Filmformat gefertigt. Muß nicht im Dunkeln eingelegt und entnommen werden.

Kodak High Speed Infrared HIE
Der klassische Schwarzweiß-Infrarotfilm mit hoher Empfindlichkeit. Ein Wood-Effekt ist bereits mit einem Rotfilter 29 möglich. Die Filmempfindlichkeit liegt dabei bei 400 ISO! Aber bei sehr viel Sonne kann die Empfindlichkeit bis zu 2000 ISO schwanken! Hier helfen nur Belichtungsreihen, wenn man den sicheren Fototreffer erzielen will. Es ist der einzige Film mit dem man noch mit einem Schwarzfilter RG 780 und ISO 50 aus der Hand fotografieren könnte! Für die meisten Landschaftsaufnahmen empfiehlt sich aber auch hierzu oft ein Stativ. Er wird als 135-36 Kleinbildfilm gefertigt. Der Film hat keine Lichthofschutzschicht was zu Überstrahlungen (Halo) führen kann. Dies macht aber oft den mystischen Charakter aus!

Infrarotfilme immer kühl lagern! Am besten im Kühlschrank, den Kodak HIE sogar in die Kühltruhe! Das aufgedruckte Verfalldatum verlängert sich dadurch! Vor Gebrauch ein paar Stunden vorher aus dem Kühlschrank/Kühltruhe entnehmen, damit der Film vorher akklimatisieren kann!

 

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